Veranstaltungstermine
27 April 2026, 09:00 (CEST) - 29 April 2026, 18:00 (CEST)
Standort
Haus der Europäischen Geschichte, 135 Rue Belliard/Straße, 1000 Brüssel, Belgien

Geschichte und Hoffnung: Lernen für den Wandel

Unter dem Thema Geschichte und Hoffnung: Diese internationale Konferenz „Learning for Change“ bringt bis zu 250 Lehrkräfte, Ausbilder von Lehrkräften, Museumspädagogen, Historiker und Kulturschaffende aus ganz Europa und darüber hinaus zusammen. Es bietet Lehrkräften, die ihre Lehrpraxis durch innovative, inklusive und zukunftsorientierte Ansätze für die Geschichts- und staatsbürgerliche Bildung stärken möchten, einen einzigartigen Raum für berufliches Lernen.

Eine Konferenz für Lehrkräfte, die gemeinsam mit Lehrkräften konzipiert wurde

In Zeiten, die von Unsicherheit, Polarisierung und demokratischen Herausforderungen geprägt sind, werden Lehrkräfte untersuchen, wie Geschichtserziehung Hoffnung, Handlungsfähigkeit, kritisches Denken und demokratisches Engagement junger Menschen fördern kann. 

Gliedert sich in drei Hauptunterthemen:

  • Multiperspektivität und Transnationalismus
  • Antirassismus und antikoloniale Praktiken
  • Demokratie und europäische Werte

Die Teilnehmer können erwarten, dass

  • Inspirierende Grundsatzvorträge zur Hoffnung in der Bildung
  • Praktische, unterrichtsfertige Workshops unter der Leitung von Lehrkräften, Museen und Organisationen der Zivilgesellschaft
  • Podiumsdiskussionen zu Rassismus, Bildung und Gegendiskursen
  • Schulbesuche in der vielfältigen Bildungslandschaft Brüssels
  • Ein reichhaltiges Kulturprogramm mit Besuchen des Hauses der Europäischen Geschichte, des BELvue Museums, des AfricaMuseums, des Europäischen Parlaments und des Parlamentariums
  • Partizipative Formate wie ein kollektives „Hope Manifesto“, das gemeinsam von Lehrkräften geschrieben wird

Praktische Informationen

Datumsangaben
27.-29. April 2026 (fakultative Tätigkeiten am 26. April)
Standort
Brüssel, Belgien
Wichtigste Veranstaltungsorte
Haus der Europäischen Geschichte und Europäisches Parlament
Teilnehmer:
Bis zu 250 Lehrkräfte und Kulturschaffende
Registrierung
Anmeldung und Programmaktualisierungen finden Sie auf der Website der EuroClio-Konferenz.

Lehrkräfte und Bildungsfachleute, die sich für inklusive Geschichtserziehung, demokratische Bürgerschaft und die Befähigung junger Menschen als Akteure des Wandels einsetzen, sind herzlich eingeladen, sich dieser europäischen Lerngemeinschaft in Brüssel anzuschließen.

Gemeinsam organisiert vom Haus der Europäischen Geschichte

Als Museum, das sich der Erforschung der gemeinsamen und vielfältigen Vergangenheit Europas widmet, bietet das Haus der Europäischen Geschichte eine einzigartige transnationale Lernumgebung für kritische Reflexion und offene Untersuchungen. Bei der Mitorganisation dieser Konferenz bekräftigt das Museum sein Engagement für die Unterstützung von Pädagogen, die die nächste Generation engagierter, durchdachter und resilienter europäischer Bürgerinnen und Bürger gestalten.

Die Konferenz findet während der Wechselausstellung „Postcolonial?“ des Museums zu Kolonialismus, Entkolonialisierung und Rassismus statt und bietet einen außergewöhnlichen Rahmen für ein besseres Verständnis der kolonialen Vermächtnisse Europas und ihrer zeitgenössischen Auswirkungen. Die Teilnehmenden werden auch in HistoriCall vorgestellt, dem digitalen Lerninstrumentarium des Hauses der Europäischen Geschichte für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler in ganz Europa, einschließlich der Einführung des neuen Moduls What is Racism?

Hauptredner
Der Eröffnungsvortrag wird von Jon Alexander gehalten, einem international anerkannten Denker, der sich für demokratische Erneuerung und Bürgerbeteiligung einsetzt. Er ist Autor des weithin renommierten Buchs Citizens und Mitbegründer des Projekts New Citizen. Seine Arbeit konzentriert sich darauf, die demokratische Handlungsfähigkeit zu stärken und die Menschen in die Lage zu versetzen, von passiven Zuschauern zu aktiven Teilnehmern am öffentlichen Leben zu wechseln. Auf der Grundlage von Geschichten über gemeinschaftliches Handeln und demokratische Innovation aus ganz Europa und darüber hinaus wird Jon Alexander untersuchen, wie Bildung Hoffnung, Verantwortung und kollektives Handeln fördern kann. Sein Impulsreferat wird sich direkt mit dem Thema der Konferenz befassen, indem er die Rolle der Lehrkräfte hervorhebt, wenn es darum geht, junge Menschen in die Lage zu versetzen, sich als fähige, engagierte und aktive Bürgerinnen und Bürger zu sehen.