Die Fakultät für Philosophie und Sozialwissenschaften der Freien Universität Brüssel hat das Team des Hauses der Europäischen Geschichte beauftragt, einen praktischen Lehrgang für seinen Masterstudiengang mit dem Schwerpunkt Public History zu entwickeln und zu unterrichten.

Der Kurs mit dem Titel „Atelier pro Histoire publique“ (professioneller Workshop zur öffentlichen Geschichte) wurde von fünf Kuratoren und einem Social-Media-Beauftragten des Museums durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler entdeckten das Geschehen hinter den Kulissen durch „Hands on“-Unterricht sowie verschiedene Arten von Museumslaufbahnen (wie Konservierung, Sammlung, Kommunikation und Mediation) und die verschiedenen täglichen Aufgaben, die von den Fachleuten wahrgenommen werden. Sie entwickelten praktische Fähigkeiten im Zusammenhang mit Wechsel- und Dauerausstellungen und wurden ermutigt, kritisch über den Inhalt, die Kommunikation und die Bewertung von Ausstellungen nachzudenken.

Im Jahr 2025 nahmen 32 Schülerinnen und Schüler an den Workshops teil, die aus vier Sitzungen bestanden, die zwischen November und Dezember im Haus der Europäischen Geschichte organisiert wurden. Im Mittelpunkt standen Aspekte der Wechselausstellung „Präsenz der Vergangenheit“ wie Konzeptualisierung, Szenografie, Kommunikation – insbesondere über soziale Medien – und Besucherbewertung. 

Die für das Programm zuständigen Kuratoren moderierten die Sitzungen in Zusammenarbeit mit dem Social-Media-Beauftragten des Museums und anderen Kolleginnen und Kollegen. Sie forderten die Schülerinnen und Schüler auf, Beobachtungen und Besucherinterviews zu liefern, eine Instagram-Reel zum Thema „Fünf Gründe für einen Besuch der Gegenwart der Vergangenheit“, einen Text über ein Museumsobjekt und einen Aufsatz über die Wechselausstellung zu erstellen.