
Herausgeber: Kieran Burns, Christine Dupont, Adrià Enríquez Álvaro, Stéphanie Gonçalves, Ayoko Mensah Zum Zeitpunkt der Schlussabstimmung anwesende Stellv. (Art.
Zusammenfassung
Nach dem Zweiten Weltkrieg schien die Kolonialmacht zu bröckeln. Ab 1945 bis zum Ende des 20. Jahrhunderts überwanden mehr als 80 Kolonien die europäische Herrschaft und erklärten ihre Unabhängigkeit. Nach Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten des Widerstands gegen gewaltsame Unterdrückung schien ihr Sieg der entscheidende Bruch mit der Vergangenheit zu sein. Doch der Anschein kann trügen...
Wie hat die koloniale Machtmatrix – die Ideen, Ereignisse, Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten des Kolonialismus – die moderne Welt vom 15. Jahrhundert bis heute geprägt?
Die Frage steht im Mittelpunkt der Ausstellung Postcolonial? des Hauses der Europäischen Geschichte vom 17. April 2026 bis zum 14. März 2027. In diesem Buch werden Beiträge der Menschen hinter der Ausstellung mit Essays von Wissenschaftlern kombiniert, die für ihre aufschlussreichen Analysen des europäischen Kolonialismus renommiert sind.
Sie enthält auch Auszüge aus den acht persönlichen Geschichten, die in der Ausstellung gezeigt wurden und in denen untersucht wird, wie der Kolonialismus das Leben der Menschen geprägt hat und weiterhin prägt.
Praktische Informationen
- Eine gedruckte Fassung des Buches kann im Laden des Hauses der Europäischen Geschichte im Erdgeschoss des Museums und über dessen E-Shop gekauft werden.
- Das Buch ist hauptsächlich in englischer Sprache verfasst und enthält einige schriftliche Zeugnisse in französischer und niederländischer Sprache.
- Titelfoto: © Alexis Peskine, Foto der Videokunst „Raft Of Medusa“, 2016. Bildhöflichkeit der Galerie Artist and October, London.