Veranstaltungstermine
26 September 2026, 10:30-13:00 (CEST)
Standort
Haus der Europäischen Geschichte, Rue Belliard/Straße 135, 1000 Brüssel, Belgien

Den Teilnehmern werden zwei prägende visuelle Traditionen des Zeitalters vorgestellt: Kalighat-Gemälde und lithografische Drucke aus der Kolonialzeit. Während Kalighat-Künstler kühne, minimalistische Stilrichtungen und satirische Themen wie die Babu-Bibi- Serie nutzten, um gesellschaftliche Normen zu kritisieren, wurden in Serie produzierte Lithografien demokratisierte Kunst verwendet, wodurch historische Figuren wie Rani Lakshmibai von Jhansi in weithin anerkannte nationale Symbole von Patriotismus und Mut umgewandelt wurden.

Durch genaue Beobachtung und vergleichende Analyse entschlüsseln die Teilnehmer, wie spezifische visuelle Elemente – wie Körperhaltung, Gesten, Farbe und Komposition – die Themen Führung, Autorität und Stärke vermitteln. Der Workshop endet mit der Erstellung eines eigenen Kunstwerks, bei dem diese historischen visuellen Sprachen auf einen zeitgenössischen Kontext angewandt werden. Durch die Neuinterpretation dieser traditionellen Stilarten werden die Teilnehmer über moderne Herausforderungen nachdenken, die kollektives Handeln erfordern, wodurch die dauerhafte Rolle der Kunst als dynamischer Katalysator für den sozialen Wandel gestärkt wird.

Praktische Informationen

Bannerbild: Pferdeporträt der Heroine Rani Lakshmi Bai von Jhansi. Lithograph erworben 2025. EU, EP, Haus der Europäischen Geschichte, Brüssel.