Als Museum, das die Geschichte eines ganzen Kontinents repräsentieren soll, trägt das Haus der Europäischen Geschichte eine besondere Verantwortung für die Ermöglichung von Vielstimmigkeit und Multiperspektivität. Wie wird das Museum fast zehn Jahre, nachdem es seine Türen geöffnet hat, diesem Ziel gerecht? 

In den ersten Jahren seines Bestehens hat das Haus der Europäischen Geschichte europaweit ein großes Netzwerk von Partnern aufgebaut. Kürzlich führte das Museum Pilotprojekte durch, bei denen die Öffentlichkeitsbeteiligung genutzt wurde, um Stimmen aus jungen Menschen und unterrepräsentierten Gemeinschaften in seine Narrative und Räume einzubeziehen. Das History Lab Europe baut auf diesen früheren Erfahrungen auf, um partizipative Methoden auf seine Arbeit anzuwenden, von der Interpretation der Sammlung bis hin zum praktischen generationenübergreifenden Lernen.  

Mit diesem partizipativen Projekt wird das Haus der Europäischen Geschichte zu einem zugänglichen und inklusiven Forum für den Dialog weiterentwickelt, in dem Menschen und Gemeinschaften ein Gefühl der Zugehörigkeit und Handlungsfähigkeit entwickeln. 

Der öffentliche Start des „Geschichtslabors Europa“ findet im Mai 2027 anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Hauses der Europäischen Geschichte statt.

Im Jahr 2026 arbeiten die Projektpartner bei der Konzeption und Gestaltung partizipativer Aktivitäten und Anlagen zusammen, die das Engagement der Gemeinschaft sowohl im Museum als auch dezentral fördern.