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Das Haus der Europäischen Geschichte sammelte Objekte zum Brexit-Prozess, vom Referendum 2016 bis zum Austrittsabkommen im Jahr 2020, für seine Sammlung und Dauerausstellung. Ziel war es, Zeugnisse über diesen bedeutenden Moment in der Geschichte der EU für künftige Generationen zu bewahren und sie allen europäischen Bürgern öffentlich zugänglich zu machen.

Es wurden besondere Anstrengungen unternommen, um die Stimmung der Objekte, sowohl der Remain- als auch der Leave-Kampagne, auszugleichen. Zu Beginn der Sammelaktion reiste ein Kurator am Tag des Referendums selbst, dem 23. Juni 2016, nach London, um die Objekte vor Ort zu besorgen.

Kuratoren aus dem Team des Hauses der Europäischen Geschichte kontaktierten auch potenzielle Spender, wie britische Politiker im Europäischen Parlament, in der Europäischen Kommission und im Rat der EU sowie Nichtregierungsorganisationen, die an der Referendumskampagne beteiligt waren, um Spenden von Gegenständen wie:

  • persönliches, offizielles oder Protestmaterial - das alle Aspekte der Debatte repräsentiert
  • Transparente, Plakate
  • Erinnerungsgeschenke, Flaggen und andere ähnliche Gegenstände

Jede Art von Objekt, wie trivial es auch erscheinen mag, konnte dazu beitragen, dieses Ereignis in der zukünftigen Ausstellung zu dokumentieren.

Die Sammelaktion führte dazu, dass über 200 Objekte erworben wurden, die meisten davon aus Großbritannien und Belgien. Eine Auswahl davon wird in unserer Online-Sammlung ausführlich vorgestellt.