
- Veranstaltungstermine
- 17 April 2026, 18:30-23:00 (CEST)
- Standort
- Haus der Europäischen Geschichte, Rue Belliard/Straße 135, 1000 Brüssel, Belgien
Kommen Sie am Freitag, den 17. April, zu uns!
Tauchen Sie in die eindrucksvollen Fragen der Ausstellung zu kolonialen Vermächtnissen und ihren dauerhaften Auswirkungen in der heutigen Welt ein. Durch Führungen, künstlerische Beiträge und gemeinsame Erfahrungen werden die Galerien lebendig als Begegnungs-, Gedächtnis- und Austauschräume.
Von bewegten Darbietungen von La Candidate, DJ Joki und Ilda Vaz bis hin zum praktischen Blockdruck mit Indikon, Führungen im Ausstellungsbereich und Erfrischungen von Utamu Collective nach ostafrikanischer Inspiration ist diese Eröffnung mehr als ein Start – sie ist eine Einladung, sich zu versammeln, zu reflektieren und zusammenzuarbeiten.
Praktische Informationen
Veranstaltungsübersicht
DJ Joki – DJ-Set
DJ Joki | 18.30 – 23.00 Uhr 1. Stock
„Graffiti Room“ Jokis
DJ-Set bietet eine musikalische Reise, die von diasporischen Einflüssen geprägt ist. Beginnend mit atmosphärischen Klängen und dem schrittweisen Aufbau einer festlicheren Energie schafft das Set einen gemeinsamen sonnischen Raum, der die Aktivitäten des Abends begleitet und die Besucherinnen und Besucher dazu einlädt, zusammenzustehen, sich zu vernetzen und gemeinsam zu feiern.
La Candidate – Wiedererstarken der Stimme
La Candidate | 18.30 Uhr und 19.15 Uhr
Pop-up-Performance-Intervention außerhalb des Museums auf Treppen, Fabelsaal, Graffiti-Saal, Cafeteria.
La Candidate bringt sieben rekonstruierte öffentliche Reden zusammen, die in den letzten zehn Jahren von Aktivistinnen mit Migrationshintergrund gehalten wurden. Auf der Grundlage gelebter Erfahrungen werden in der Darbietung die jüngsten Bemühungen um Regularisierung und Sichtbarkeit aufgezeigt, die die kollektive Stimme, die politische Handlungsfähigkeit und den feministischen Widerstand im öffentlichen Raum hervorheben.
Postkoloniale? Führungen
19.30–21.30 UHR Ausstellungsgalerien, Dauer: 30 Minuten.
Entdecken Sie auf dieser 30-minütigen Führung die tiefen historischen Verbindungen zwischen Kolonialismus und Rassismus. Durch eine Auswahl überzeugender Kunstwerke und Objekte wird auf dem Rundgang aufgezeigt, wie die koloniale Expansion politische, wirtschaftliche und soziale Systeme geprägt hat – Strukturen, die heute nach wie vor Macht, Wohlstand und Ungleichheit beeinflussen.
19:30 Uhr – Anmeldung für eine Führung in englischer Sprache
20:00 Uhr – Anmeldung für eine Führung in französischer Sprache
20:30 Uhr – Anmeldung für eine Führung in englischer Sprache
21:00 Uhr – Anmeldung für eine Führung in französischer Sprache
Botanist Kid (Junge), 2024 © Yinka Shonibare CBE RA
Indikon – Blockdruckwerkstatt
Indikon | 19.30–21.30 Uhr Saal
„Fabeln“, keine Anmeldung erforderlich, Sprache des Workshops: Deutsch.
Dauer ca. 30 Minuten.
Inspiriert vom traditionellen indischen Blockdruckverfahren lädt dieser Workshop die Teilnehmer ein, mit dem Drucken auf Papier und Textilien zu experimentieren. Die Besucher können auch zu einer kollektiven Einrichtung beitragen, indem sie ihre gedruckten Werke aufhängen. Begleitet von visuellen Darstellungen der Geschichte der Praxis verbindet der Workshop Kunsthandwerk, Geschichtenerzählen und kollektives Schaffen.
Ilda Vaz – Vokalleistung
Ilda Vaz |, 20.00 – 21.30
Uhr Ausstellungsgalerien.
Am Ende jeder Führung wird Ilda Vaz ein traditionelles Lied auf den Tribünen spielen. Diese intimen stimmlichen Momente bieten Pausen zum Nachdenken, zum Aufbau eines angestammten Gedächtnisses und zur Verkörperung von Wissen in die Ausstellungserfahrung.
Utamu Collective – Erfrischungen
Utamu | 18.30 – 23.00 Uhr
VIP-Saal und Cafeteria.
Utamu Collective kuratiert die Erfrischungen des Abends und bietet Fusionsnahrung und -getränke nach ostafrikanischer Inspiration. Ihre Präsenz verleiht der Eröffnung eine konvivative Dimension, indem sie Gastfreundschaft mit kultureller Verbindung verbindet.